Flinders Ranges National Park – Staub, Felsen und Ferrel auf dem Teller
Der Flinders Ranges Nationalpark ist einer dieser Orte, die beweisen, dass Australien keine grossen Gesten braucht, um Eindruck zu machen.Schon die…

Der Flinders Ranges Nationalpark ist einer dieser Orte, die beweisen, dass Australien keine grossen Gesten braucht, um Eindruck zu machen.
Schon die Fahrt durch Bunyeroo und Brachina Gorge ist spektakulär – staubige Strassen, die sich durch rote Felsen winden, mal eng, mal weit, immer fotogen.
Beim Razorback Lookout dann die Aussicht, die aussieht, als hätte jemand die Landschaft extra für Panoramafotos entworfen.
Zwischendurch tauchte ein Gelbfuss-Känguru auf – kurz, elegant, wieder weg.
Die Chinesische Mauer lag friedlich in der Sonne, ein Felsband mitten im Nirgendwo, das genauso heisst, wie es aussieht.
Fast niemand da, Lagerfeuer brannte, und diese ganz besondere Stille, die nur draussen so echt wirkt.
Zum Abschluss gab’s in Parachilna im Prairie Hotel ein Stück echtes Outback auf dem Teller – „Ferrel Food“, also Emu, Känguru und Kamel.
Klingt abenteuerlich, schmeckt aber erstaunlich gut.
Ein bisschen wie der ganze Park: rustikal, echt und unverstellt.
Flinders Ranges beeindruckt nicht durch grosse Show, sondern durch Atmosphäre.
Hier kann man einfach unterwegs sein, schauen, staunen und geniessen.
Steckbrief
- Bereist
- Oktober 2025