Am nächsten Morgen geht es weiter Richtung Vu Linh.
Die Fahrt ist überraschend entspannt.Das Wetter spielt mit: nicht zu heiss, nicht zu kalt, trocken.

Die Fahrt ist überraschend entspannt.
Das Wetter spielt mit: nicht zu heiss, nicht zu kalt, trocken. Genau die Art von Bedingungen, bei denen das Fahren einfach leicht fällt.
Unterwegs kommen wir an einem grossen See vorbei.
Was dabei auffällt: In dieser Region scheint sich alles um Holz zu drehen. Überall wird gesägt, gestapelt, verarbeitet. Vor den Häusern liegen grosse Holzplatten zum Trocknen, ganze Dörfer wirken wie kleine offene Werkstätten.
Die Gegend rund um Vu Linh ist tatsächlich bekannt für Holzverarbeitung, vor allem einfache Bretter und Furniere. Vieles passiert direkt vor Ort, oft im kleinen Familienbetrieb. Es wirkt wenig industrialisiert, eher wie ein Handwerk, das einfach zum Alltag gehört.
Am Nachmittag kommen wir bei unserer Unterkunft an.
Ein Homestay – davon gibt es in Vietnam viele. Familien, die ein oder mehrere Zimmer vermieten, oft isst man abends auch gemeinsam.
Diesmal haben wir ein kleines Bijou erwischt.
Ein wunderschönes Zimmer direkt am Reisfeld, alles liebevoll gemacht. Dazu eine unglaublich herzliche, offene Familie – und ziemlich feierfreudig.
Am Abend sitzen alle zusammen, es wird gegessen, getrunken, gelacht.
Und das Ganze für nicht einmal 30 Franken für uns beide, inklusive Abendessen.
Steckbrief
- Ort
- Ngòi Tha, Vietnam
- Bereist
- März 2026
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