Australien lädt ein – Umräumen, Aufklappen, Losleben
Auto vollgeladen, Dachzelt drauf, Euphorie im Bauch – und dann: Highway.Der echte.Breit, lang, hypnotisch und doch auch anstrengend.Australien serviert…

Auto vollgeladen, Dachzelt drauf, Euphorie im Bauch – und dann: Highway.
Der echte.
Breit, lang, hypnotisch und doch auch anstrengend.
Australien serviert Asphalt und die ersten 200 km als meditative Einstimmung aufs Camperleben.
Der Plan: ankommen.
Die Realität: erstmal alles aus dem Auto räumen und neu packen.
Denn: Ordnung ist gut – aber was bringt’s, wenn man beim Kaffeekochen den Gaskocher unter der Kühlbox findet?
Freemans Campground war deshalb mehr als nur erste Nacht im Grünen – er war unsere logistische Reifeprüfung.
Töpfe, Kleider, Stühle, Zwiebeln – alles einmal quer durchs System, bis’s halbwegs passt.
Aber hey – das Zelt stand, die Aussicht stimmte und das erste Bier aus der Dose schmeckte doppelt so gut.
Am nächsten Tag: Diamond Head Campground.
Meerblick. Platz. Ruhe obwohl ziemlich gross und voll.
Und: Kängurus.
Liegend, hüpfend, grinsend – wie aus einem Werbeprospekt gesprungen, aber besser.
Sie scheinen uns akzeptiert zu haben.
Oder zumindest zu ignorieren. Was, ehrlich gesagt, fast noch charmanter ist.
An der Tankstelle dann der Schock Moment:
Ein Tropfen. Zwei Tropfen. Wohl eher paar Liter Diesel.
Nicht gut.
Kurz panisch gegoogelt, dann in die Garage – und zum Glück:
Der Mechaniker schaut kurz, nickt wissend und sagt sinngemäss:
„Ach ja, das… kommt bei dem Modell öfter vor.“
Ein paar Handgriffe später ist alles dicht und wir sollten die nächsten Monate Ruhe haben.
Der erste Werkstattbesuch ist damit offiziell erledigt – Australien-Level 2 freigeschaltet.
Der Rest des Tages keine weiteren Überraschungen. Und aktuell stehen wir am Grey Cliff Campground.
Weniger Trubel, mehr Wind, mehr Platz.
Und das Wissen: Der Wagen tropft nicht mehr, der Himmel ist weit, und irgendwie ist das hier genau richtig.
Steckbrief
- Ort
- Clarence Valley Council, Australien
- Bereist
- Juli 2025