Die Great Ocean Road ist der Pflichtteil eines Australien-Roadtrips
Man fährt Kurve um Kurve entlang der Steilküste, stoppt an Aussichtspunkten, steigt wieder ein, fährt weiter – es ist schön, aber nicht unbedingt…

Jeder fährt sie, jeder macht die gleichen Stopps – und trotzdem ist sie sehenswert. Man fährt Kurve um Kurve entlang der Steilküste, stoppt an Aussichtspunkten, steigt wieder ein, fährt weiter – es ist schön, aber nicht unbedingt überraschend. Zu viele Bilder hat man davon schon gesehen.
Gestartet haben wir in Torquay, noch vor dem grossen Touristenstrom – Kaffee, Meer, ein bisschen Surferatmosphäre, aber ohne Brett.
Weiter ging’s Richtung Küste, bis Apollo Bay zur Mittagspause einlud: Fish & Chips, die besten bisher, Wind im Gesicht und der Erkenntnis, dass man hier besser nicht zur Hochsaison herkommt.
Die 12 Apostel später waren wie angekündigt: beeindruckend, aber eindeutig in Gesellschaft. Der Fels ist spektakulär, der Parkplatz eher weniger.
Abseits davon lohnt sich der Abstecher in die Otways – Leuchtturm, Wald, weniger Menschen, dafür mehr Ruhe. Oder sollte noch bei Loch Ard Gorge oder der London Bridge anhalten – genauso schön, nur etwas weniger Selfiesticks.
Zum Ausklang Port Campbell – klein, gemütlich, ein bisschen herzig, ohne sich gross anzustrengen. Und es gab hier das bisher zweitbeste Glace.
Die Great Ocean Road ist kein Geheimtipp, aber sie funktioniert.
Wer den Andrang einkalkuliert, bekommt eine der schönsten Küstenfahrt mit guten Momenten – und einem soliden Verhältnis von Aussicht zu Windstärke.
Steckbrief
- Bereist
- November 2025