Florenz – wunderschön, aber die Füsse zahlen
Florenz ist definitiv eine Stadt, die man besuchen sollte.

Florenz ist definitiv eine Stadt, die man besuchen sollte. Nicht unbedingt, weil sie einem besonders viel Ruhe gönnt, sondern weil sie auf relativ kleinem Raum erstaunlich viel auffährt. Kirchen, Plätze, Paläste, Brücken, Kunst, Fassaden, Aussichtspunkte – Florenz wirkt manchmal, als hätte jemand beschlossen, möglichst viele Sehenswürdigkeiten in Gehweite zu stapeln.
Und genau das ist praktisch. Man kann die Stadt sehr gut zu Fuss erkunden. Der Dom, die Altstadt, der Arno, die Ponte Vecchio und viele weitere Orte liegen so nahe beieinander, dass man ständig denkt: Ach, das nehmen wir auch noch schnell mit.
Fehler.
Denn «schnell mitnehmen» bedeutet in Florenz meistens: noch ein paar Gassen, noch ein Platz, noch eine Kirche, noch ein kurzer Abstecher, noch ein Foto von der anderen Seite. Und irgendwann melden sich die Füsse mit einer Deutlichkeit, die keine Übersetzung braucht.
Ohhh boy, meine Füsse.
Trotzdem lohnt es sich. Florenz ist schön, lebendig und voll Geschichte, ohne dass man sich dafür gross anstrengen müsste – zumindest geistig. Körperlich ist es eine andere Diskussion. Die Stadt ist kompakt, aber sie ist eben auch voll mit Dingen, die man sehen möchte. Und so läuft man weiter, obwohl der innere Schrittzähler längst um Gnade bittet.
Florenz war für uns damit ein sehr sehenswerter Stopp: gut machbar, gut zu Fuss, wunderschön anzuschauen – aber definitiv kein Wellnessprogramm für die Beine.
Flixbus
Ansehen →Affiliate-Link – wir erhalten ggf. eine Provision.
Steckbrief
- Ort
- Florence, Italien
- Bereist
- März 2023
Dieser Beitrag ist keine bezahlte Kooperation. Wir kennzeichnen gesponserte Inhalte und Kooperationen immer deutlich am Artikelanfang.