Ha Giang nach Đồng Văn – erster Tag im Norden
Der erste Tag im Norden beginnt früh in Ha Giang.Man merkt schnell: Das hier ist nicht mehr das gleiche Vietnam wie zuvor.

Der erste Tag im Norden beginnt früh in Ha Giang.
Man merkt schnell: Das hier ist nicht mehr das gleiche Vietnam wie zuvor. Weniger Städte, mehr Berge. Weniger Verkehr, mehr Landschaft.
Wir starten Richtung Đồng Văn – eine der längeren Etappen im Loop.
Die ersten Kilometer sind noch entspannt. Breite Strassen, sanfte Hügel. Fast unspektakulär. Aber das ändert sich schnell.
Je weiter wir fahren, desto dramatischer wird die Landschaft.
Die Strasse windet sich durch Karstberge, immer wieder Kurven, Anstiege, kurze Geraden. Es ist keine schwierige Strecke, aber man bleibt konstant konzentriert. Vor allem, weil jederzeit etwas auf der Strasse stehen kann – Kühe, Hunde oder einfach ein Schlagloch zur falschen Zeit.
Ein erster grösserer Stopp ist beim Quan Ba Heaven Gate.
Von hier hat man einen weiten Blick über die Berge. Zumindest theoretisch. Je nach Wetter sieht man alles – oder eben nicht viel. Bei uns irgendwo dazwischen.
Danach wird es ruhiger.
Weniger Häuser, weniger Menschen. Dafür mehr Landschaft. Diese typischen Felsen, die wie zufällig aus dem Boden wachsen. Dazwischen kleine Dörfer, Kinder am Strassenrand, die winken.
Die Strecke zieht sich. Nicht wegen der Distanz, sondern wegen der vielen Kurven. Man kommt langsamer voran als gedacht.
Am Nachmittag erreichen wir Đồng Văn.
Ein kleiner aber mit Easy-Rider gefüllter Ort, umgeben von Bergen. Ein paar Hotels, Restaurants, sonst nicht viel. Perfekt für eine Pause nach einem langen Tag.
Der erste Tag zeigt ziemlich gut, was einen hier erwartet:
Viel Landschaft.
Viele Kurven.
Und weniger Ruhe, als man vielleicht denkt – je nachdem, wie viele andere zur gleichen Zeit unterwegs sind.
Steckbrief
- Bereist
- März 2026
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