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Abidjan – Visum, Verkehr und eine Einladung zum Tabaski

Abidjan empfängt mit Kultur und Chaos. Visum für Ghana besorgt, zu Tabaski eingeladen – nur der Verkehr steht still.

Von Marcel & Tanja Veröffentlicht am 28. Juni 2023 Aktualisiert am 22. Juli 2026 2 Min. Lesezeit

Elfenbeinküste | Abidjan – Visum, Verkehr und eine Einladung zum Tabaski | Beitragsbild
Reiseziel Elfenbeinküste
Vor Ort Besucht im Juni 2023

Abidjan ist die Wirtschaftshauptstadt und grösste Stadt der Elfenbeinküste. Und diesmal war schnell klar: Das Ganze bitte ohne Scooter. Der Verkehr hier ist nämlich nicht einfach dicht. Er wirkt eher, als hätte jemand alle Fahrzeuge der Stadt gleichzeitig losgeschickt und danach die Verkehrsregeln gelöscht.

Schon bei der Ankunft fällt diese Energie auf. Abidjan ist laut, voll, lebendig und ständig in Bewegung. Märkte, Autos, Busse, Motorräder, Menschen, Strassenstände, Musik, Gerüche, Hupen – alles gleichzeitig. Eine Stadt, die nicht fragt, ob man bereit ist. Sie legt einfach los.

Trotzdem hat Abidjan etwas. Die Stadt ist ein Mix aus französischen Einflüssen, westafrikanischem Alltag und ivorischer Kultur. Modern und chaotisch, freundlich und anstrengend, spannend und manchmal schlicht zu viel. Genau die Art Ort, an dem man nach ein paar Stunden merkt: schön entspannt wird das hier nicht, aber langweilig definitiv auch nicht.

Der eigentliche Grund für unseren Besuch war allerdings deutlich praktischer: Wir brauchten das Visum für Ghana. Und überraschenderweise lief das recht schnell und unkompliziert. Sogar der Konsul sprach mit uns über unsere Tour. Ganz glauben wollte er uns offenbar nicht, dass wir wirklich bis nach Südafrika fahren wollen. Fairerweise klingt es auch etwas nach einem Plan, den man bei einem Bier zu viel erfunden hat.

Ganz ohne Zusatzrunde ging es aber natürlich nicht. Das Protokoll verlangte, dass wir eine feste Wohnadresse in der Elfenbeinküste vorweisen konnten. Also weiter zur Polizei. Dort bekamen wir die nötige Bescheinigung, und danach landete das Ghana-Visum relativ schnell im Pass. Für westafrikanische Bürokratie war das fast schon verdächtig effizient.

Nebenbei wurden wir auch noch zum Tabaski-Fest eingeladen, dem Eid al-Adha oder Opferfest. Einer der wichtigsten muslimischen Feiertage und ein grosses Familienfest. Eine Einladung, die uns wieder einmal zeigte, wie schnell man unterwegs in Situationen gerät, die man vorher nicht planen kann.

Abidjan war für uns damit kein gemütlicher Stadtstopp. Eher ein intensiver Zwischenhalt aus Verkehr, Papierkram, überraschend freundlicher Bürokratie und einer Einladung, die hängen bleibt. Nicht einfach, nicht ruhig, aber ziemlich lebendig.

te Familie.

Wo das war

Steckbrief

Ort
Abidjan, Elfenbeinküste
Erlebnis
Visum-Besorgung und Einladung zum Tabaski-Fest in Abidjan
Kontrast
Lebendige Märkte und Strassenkunst treffen auf Dauerstau
Tipp
Für Ghana-Visum Wohnadressbescheinigung bei der Polizei holen
Was bleibt
Die Begegnung mit dem Konsul und die Einladung zum Opferfest
Bereist
Juni 2023

Häufige Fragen

Wie bekommt man in Abidjan ein Visum für Ghana?
Man braucht eine Wohnadressbescheinigung von der Polizei in der Elfenbeinküste. Mit dieser geht man zum Konsulat, wo das Visum relativ schnell ausgestellt wird.
Was ist das Tabaski-Fest?
Tabaski ist ein anderer Name für Eid-al-adha oder das Opferfest, einen der wichtigsten muslimischen Feiertage, der mit der gesamten Familie gefeiert wird.
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