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Litchfield National Park – Wasserfälle statt Freizeitpark

Litchfield ist Naturhighlight-Konzentrat nahe Darwin: Termitenhügel, Wasserfälle, Schwimmlöcher – schön, zugänglich, trotzdem manchmal einsam.

Von Marcel & Tanja Veröffentlicht am 28. August 2025 Aktualisiert am 28. Juli 2026 2 Min. Lesezeit

Australien | Litchfield National Park – Wasserfälle statt Freizeitpark | Beitragsbild
Reiseziel Australien
Vor Ort Besucht im August 2025

Der Litchfield National Park ist so etwas wie der Freizeitpark des Top End.

Nur rund anderthalb Stunden von Darwin entfernt liegen hier Wasserfälle, natürliche Badebecken, rote Felsen und riesige Termitenhügel erstaunlich nah beieinander. Fast wie eine Bucketlist zum Abhaken – nur mit mehr Staub, höherer Luftfeuchtigkeit und deutlich weniger Souvenirshops.

Bereits die Termitenhügel sind eindrücklich. Manche ragen mehrere Meter aus der flachen Landschaft und sehen aus wie Skulpturen einer sehr fleissigen, sehr kleinen Zivilisation. Andere stehen schmal und exakt ausgerichtet in der Savanne, als hätten die Termiten irgendwann beschlossen, zusätzlich Architektur und Sonnenstand zu studieren.

Der eigentliche Grund für einen Besuch liegt aber im Wasser.

Wangi Falls, Florence Falls und die Buley Rockholes klingen bereits nach Orten, an denen man sich möglichst schnell ausziehen und ins Wasser springen möchte. Nach Stunden bei tropischer Hitze ist das auch ziemlich genau der Plan.

Bei den Florence Falls führt eine Treppe hinunter zu einem von Felsen und dichtem Grün umgebenen Becken. Die Buley Rockholes bestehen aus mehreren kleinen Kaskaden und natürlichen Pools, in denen man sich treiben lassen kann. Wangi Falls ist deutlich grösser und wirkt mit seinen beiden Wasserfällen fast zu perfekt für einen Ort, der bequem mit dem Auto erreichbar ist.

Der erste Sprung ins Wasser fühlt sich grossartig an.

Die Hitze verschwindet, der Staub löst sich und für einige Minuten glaubt man, wieder eine normale Körpertemperatur zu besitzen. Nach dem Aussteigen dauert es allerdings nicht lange, bis die 35 Grad daran erinnern, dass sie während des Badens geduldig gewartet haben.

Zwischen den Wasserstellen zeigt sich der Park von seiner trockeneren Seite. Weite Savannen wechseln sich mit Eukalyptuswäldern, roten Felswänden und überraschend grünen Schluchten ab. Auf relativ kurzer Strecke bekommt man damit viele jener Landschaften zu sehen, die man mit dem australischen Norden verbindet.

Litchfield ist gut erschlossen und entsprechend beliebt. Besonders an Wochenenden und in der Trockenzeit sind die bekanntesten Badeplätze alles andere als einsam. Wer etwas früher kommt oder sich von den grossen Parkplätzen entfernt, findet aber auch ruhigere Abschnitte.

Ganz allein ist man dort vielleicht nicht.

Dafür sitzt man zwischen Felsen und Eukalyptusbäumen im Wasser und stellt fest, dass ein Nationalparkbesuch selten so sauber endet.

Unsere Route

Steckbrief

Erlebnis
Wasserfälle und Schwimmlöcher unter Palmen, dazwischen riesige Termitenhügel und weite Savannen
Kontrast
Gut besuchter Park mit kleinen einsamen Ecken zwischen den Highlights
Hinweis
Trotz Beliebtheit lassen sich ruhige Plätze finden
Was bleibt
Kontrastfarben und das Gefühl, wie Hitze aus den Knochen gespült wird
Bereist
August 2025

Häufige Fragen

Was kann man im Litchfield National Park sehen?
Der Park bietet riesige Termitenhügel, mehrere Wasserfälle und Schwimmlöcher wie Wangi Falls, Florence Falls und Buley Rockholes, dazu weite Savannen und rote Felsen. Trotz guter Besucherzahlen findet man immer wieder einsame Ecken.
Wie weit ist der Litchfield National Park von Darwin entfernt?
Der Park liegt kaum eine Stunde von Darwin entfernt und ist damit gut erreichbar.
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