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Maria Island – Wombats, Wind und ein stachliger Besucher

Maria Island liefert Wombats, Echidnas und Ruhe statt Action – und genau das macht die Insel besonders.

Von Marcel & Tanja Veröffentlicht am 9. November 2025 Aktualisiert am 22. Juli 2026 2 Min. Lesezeit

Australien | Maria Island – Wombats, Wind und ein stachliger Besucher | Beitragsbild
Reiseziel Australien
Vor Ort Besucht im November 2025

Schon die Fähre nach Maria Island fühlt sich an, als würde man ein kleines Stück Alltag hinter sich lassen. Keine Autos, kein Lärm, kein Empfang – nur Rucksack, Wind und eine Insel, die sich nicht besonders Mühe gibt, jemanden zu beeindrucken, es aber trotzdem tut.
Wir waren auf Mission Wombat unterwegs – und wurden belohnt.
Nach langem Suchen tauchte plötzlich einer auf: rund, flauschig, völlig unbeeindruckt.
Er trottete quer über den Weg, schnupperte kurz und machte dann weiter, als wäre das hier alles nur für ihn gebaut worden. Ein kleiner Fels mit Fell – und genau so charmant, wie man’s sich vorstellt.

Später kam noch ein zweiter, fast wie bestellt.
Und als Zugabe: ein Echidna, der so nah an uns vorbeilief, dass man sein leises Schnaufen hörte – halb Igel, halb Staubsauger, ganz grossartig.

Zwischendurch alte Ruinen, grasende Kängurus, Meerblick und lange Wege, auf denen man mehr über den eigenen Schritt nachdenkt als über das Ziel.
Maria Island ist kein Ort für Aufregung. Es passiert wenig – und das ist das Schöne daran.

Wenn man am Abend auf die Fähre zurücksteigt, riecht man nach Salz, Wind und Zufriedenheit. Und genau so soll’s sein.

Unsere Route

Steckbrief

Erlebnis
Wombats aus nächster Nähe, ein neugieriger Echidna und lange Wege ohne Ziel
Kontrast
Kein Empfang, keine Autos – nur Wind, Stille und Tiere, die sich nicht für Touristen interessieren
Hinweis
Geduld mitbringen – die Tiere kommen, wenn sie kommen
Was bleibt
Der Geruch nach Salz und Wind und das Gefühl, dass wenig passieren manchmal genug ist
Bereist
November 2025

Häufige Fragen

Sieht man auf Maria Island wirklich Wombats?
Ja, mit etwas Geduld tauchen sie auf. Sie trotteln unbeeindruckt über Wege und verhalten sich, als gehöre die Insel ihnen – was im Grunde auch stimmt.
Was macht Maria Island besonders?
Die Insel ist frei von Autos, Lärm und Handyempfang. Es gibt Ruinen, grasende Kängurus und Meerblick – vor allem aber Ruhe und Langsamkeit.
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