Purnululu – Waben aus Stein und ein Outback-Labyrinth
Der Purnululu Nationalpark, besser bekannt als die Bungle Bungles, ist einer dieser Orte, die so verrückt aussehen, dass man sie für Photoshop halten…

Der Purnululu Nationalpark, besser bekannt als die Bungle Bungles, ist einer dieser Orte, die so verrückt aussehen, dass man sie für Photoshop halten würde – bis man plötzlich selbst mittendrin steht.
Schon die Anfahrt ist ein Abenteuer: eine holprige 4WD-Piste mit Flussdurchquerungen und Schlaglöchern, die fast gross genug sind, um Trim McMudflap komplett zu verschlucken. Aber jeder Schlag zahlt sich aus, sobald die ersten Felskuppeln am Horizont auftauchen.
Die Domes selbst sehen aus wie riesige Bienenkörbe – orange und schwarz gestreift, als hätte die Natur beschlossen, hier ihr eigenes Architekturprojekt zu starten. Zwischen den engen Schluchten wie der Cathedral Gorge hallt jeder Schritt nach, und die Akustik ist so gut, dass man fast ein Konzert darin veranstalten könnte.
Wanderungen wie durch die Echidna Chasm sind das Kontrastprogramm: ein schmaler Spalt, so eng, dass man die Felsen fast mit beiden Händen berühren kann, während über einem das Sonnenlicht wie ein goldener Laserstrahl hineinbricht.
Purnululu ist rau, abgelegen und anstrengend – aber gleichzeitig unfassbar schön. Ein Ort, der zeigt, dass das Outback nicht nur Staub und Hitze ist, sondern auch Poesie aus Stein.
Steckbrief
- Ort
- Purnululu, Australien
- Bereist
- September 2025