Von zahmen Delfinen zu rotem Outback-Meer
Monkey Mia ist überorganisiert, der Francois Peron Nationalpark das eigentliche Highlight mit rotem Sand und türkisem Meer.

Monkey Mia klingt nach Abenteuer, ist aber in Wirklichkeit eher ein sehr organisierter Delfin-Besuch. Ja, die Tiere kommen nah ans Ufer, ja, man sieht sie gut – aber das Ganze ist so durchgetaktet, dass man sich eher wie im Schulunterricht mit Pausenklingel fühlt. Nett, aber kein Muss.
Ganz anders der Francois Peron Nationalpark. Dort prallen Kontraste so stark aufeinander, dass man fast denkt, jemand hätte die Farbsättigung im Photoshop überdreht: roter Sand, türkises Meer, weisse Strände. Schon die Fahrt hinein – am besten mit Luft abgelassenen Reifen – ist ein Abenteuer: Spurrillen im weichen Sand, Strassen, die mehr nach Achterbahn aussehen, und immer wieder dieser Blick auf die Küste.
Ob Cape Peron, Skipjack Point oder die endlosen Sandpisten: überall wirkt die Landschaft wie ein Gemälde, das absichtlich ein bisschen zu kitschig geraten ist. Dazu Pelikane, Kängurus und wenn man Glück hat, auch Haie oder Dugongs, die unten durchs Wasser ziehen.
Steckbrief
- Erlebnis
- Extreme Farbkontraste zwischen rotem Outback-Sand und türkisem Meer im Francois Peron Nationalpark
- Kontrast
- Durchorganisierte Delfin-Fütterung versus wilde, unberührte Nationalpark-Landschaft
- Hinweis
- Reifen für die Sanddünen abgelassen und Luft für die Pisten
- Was bleibt
- Kitschig schöne Landschaft, die wie ein überzeichnetes Gemälde wirkt
- Bereist
- September 2025