Fish River Canyon – der zweitgrösste Canyon der Welt – einmal kurz sehr klein fühlen
Der Fish River Canyon beeindruckt durch schiere Grösse – ohne Show, nur Felsen und Tiefe. Ein kurzer, aber starker Stopp.

Der Fish River Canyon stand auf der Route, also fuhren wir hin. Wie so oft in Namibia hiess das zuerst einmal: lange Strecke, viel Nichts, noch mehr Staub und irgendwann ein Parkplatz, der erstaunlich unspektakulär wirkt für das, was gleich kommt.
Dann läuft man ein paar Meter zum Rand und denkt: Ah. Okay. Doch recht gross.
Der Canyon liegt da einfach. Keine Show, kein Eingangstor mit Musik, kein Tier, das passend durchs Bild läuft. Nur Felsen, Tiefe und diese trockene Weite, die Namibia ziemlich gut kann. Man steht am Rand, schaut runter und merkt, dass die Erde hier offenbar irgendwann richtig schlechte Laune hatte.
Wir liefen ein bisschen dem Aussichtspunkt entlang, machten Fotos und versuchten wie immer, die Grösse irgendwie aufs Bild zu bekommen. Funktioniert natürlich nicht. Auf dem Foto sieht es aus wie eine braune Falte im Boden. Vor Ort fühlt es sich deutlich eindrücklicher an.
Ein Ort für stundenlanges Programm ist es nicht unbedingt. Aber als Stopp ist der Fish River Canyon stark.
Steckbrief
- Ort
- Hobas Camp, Namibia
- Erlebnis
- Weite und Tiefe des zweitgrössten Canyons der Welt ohne touristische Inszenierung
- Kontrast
- Unspektakulärer Parkplatz, dann plötzlich diese gewaltige Schlucht
- Tipp
- Grösse lässt sich auf Fotos kaum einfangen, vor Ort sein macht den Unterschied
- Was bleibt
- Dieses Gefühl, sehr klein zu sein
- Bereist
- Mai 2026