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Pilanesberg – von Shenzhen direkt in den Busch

Südafrika – und direkt in den Pilanesberg.

Von Marcel & Tanja Veröffentlicht am 29. April 2026 Aktualisiert am 21. Juli 2026 3 Min. Lesezeit

Nashorn am Wasserloch im Etosha-Nationalpark, Namibia.
Reiseziel Südafrika
Vor Ort Besucht im April 2026

Südafrika – und direkt in den Pilanesberg.

Nach all den selbstfahrenden Autos, Drohnenlieferungen und Lichtshows in China war Pilanesberg fast das komplette Gegenteil: keine Zukunft mit App-Anbindung, sondern Busch, Staub, Tiere und ein Safariwagen, der morgens deutlich früher losfährt, als unser Körper gut findet.

Nach Shenzhen ging es für uns weiter nach Südafrika – und direkt in den Pilanesberg.

Nach selbstfahrenden Autos, Drohnenlieferungen und Lichtshows in China war Pilanesberg fast das komplette Gegenteil. Keine Zukunft mit App-Anbindung, sondern Busch, Staub, Tiere und ein Safariwagen, der morgens deutlich früher losfährt, als unser Körper gut findet.

Wir waren in der Kwa Maritane Bush Lodge, direkt am Pilanesberg Game Reserve. Diesmal nicht auf eigene Faust, sondern im angenehmen Safari-mit-Hotel-Modus: Lodge, Bett, Dusche, Frühstück – und dazwischen Tiere suchen lassen. Auch mal schön, wenn nicht wir entscheiden müssen, ob der Schatten dort hinten ein Löwe, ein Stein oder einfach nur Hoffnung ist.

Von der Lodge aus ging es auf insgesamt vier Game Drives: zwei am Morgen und zwei am Abend. Genau die richtigen Zeiten, weil die Tiere dann aktiver sind. Und wir immerhin halbwegs auch.

Morgens hiess es früh raus, noch etwas verschlafen in den Safariwagen klettern und hoffen, dass der Kaffee schneller wirkt als die Sonne aufgeht. Dafür hat diese Tageszeit etwas Besonderes: kühle Luft, schönes Licht und dieses Gefühl, dass der Busch gerade erst aufwacht.

Am Abend war die Stimmung wieder ganz anders. Wärmeres Licht, längere Schatten, langsamere Bewegungen – und dieses typische Safari-Gefühl, wenn alle plötzlich flüstern, obwohl der Elefant vermutlich trotzdem merkt, dass da ein Auto voller Menschen steht.

Und tiermässig hat Pilanesberg richtig geliefert. Wir sahen Rhinos, Elefanten, Giraffen, Zebras, Kudus und sogar Löwen. Also ziemlich genau die Sorte Safari-Liste, bei der man danach nicht mehr so tun muss, als sei auch ein besonders schöner Vogel völlig ausreichend gewesen.

Pilanesberg ist kein riesiges Wildnis-Abenteuer, bei dem man tagelang im Nirgendwo verschwindet. Es ist kompakter, einfacher erreichbar und perfekt, wenn man von Johannesburg kommt und trotzdem echte Safari-Stimmung möchte. Für uns war es genau richtig: komfortabel, unkompliziert und mit genug Tiermomenten, damit man die Kamera viel zu oft hochreisst.

Unser Afrika-Abschnitt begann damit ziemlich stark. Nach China war dieser Wechsel fast absurd: eben noch Grossstadt, Technik und Tempo, plötzlich Nashörner im Morgenlicht und Staub auf den Schuhen. Aber genau solche Brüche machen eine längere Reise ja spannend. Man steigt irgendwo aus einem Flugzeug und ein paar Stunden später sitzt man im Safariwagen und denkt: Gut, offenbar sind wir jetzt hier.

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Bereist
April 2026
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