Rottnest Island – Quokkas, Traumstrände und zu viele Pedaleure
Rottnest Island bietet Quokkas und Traumstrände, leidet aber unter Übertourismus. Die Natur ist grandios, die Menschenmassen trüben das Erlebnis.

Rottnest Island ist für die Tiere ein Paradies – und für uns fast auch. Überall die berühmten Quokkas, mit ihrem Dauerlächeln und ihrer neugierigen Art. Man kann kaum anders, als ihnen eine Weile zuzuschauen, wie sie herumhüpfen, grasen oder einem fast schon freiwillig Modell stehen.
Wir haben die Insel mit dem Velo umrundet – was traumhaft und anstrengend zugleich war. Kaum ein Auto, dafür weite Strassen entlang der Küste, Buchten mit türkisblauem Wasser und Strände, die aussehen, als hätte jemand die Postkartenmotive direkt in die Landschaft geklebt. Jede Kurve brachte einen neuen „Wow“-Moment – und manchmal auch den Wunsch nach einer Abkühlungspause.
Die andere Seite: die Menschenmassen. Fähren spucken Horden von Besuchern aus, Selfiesticks ragen in den Himmel, und überall stehen Fahrräder kreuz und quer. Zwischen den stillen Momenten mit Quokkas oder am Strand fühlt sich Rottnest manchmal eher wie ein Freizeitpark als eine Insel an.
Die Natur: grandios.
Die Tiere: grossartig.
Die Menschen: eher zu viele. Man merkt schnell: Rottnest ist wunderschön – vielleicht ein bisschen zu sehr geliebt.
Steckbrief
- Ort
- Rottnest Island, Australien
- Erlebnis
- Quokkas hautnah erleben und die Insel per Velo umrunden
- Kontrast
- Traumhafte Natur trifft auf Menschenmassen und Freizeitpark-Atmosphäre
- Tipp
- Früh starten, um die stillen Momente zu erwischen
- Was bleibt
- Die Quokkas und die Buchten – trotz der vielen Besucher
- Bereist
- Oktober 2025