Tarifa – Warten auf den Wind
Viel südlicher geht es auf dem europäischen Festland nicht mehr.

Viel südlicher geht es auf dem europäischen Festland nicht mehr.
Tarifa ist der südlichste Ort des spanischen Festlands und vor allem für eines bekannt: Wind. Viel Wind.
Kein Wunder gilt der Ort als einer der bekanntesten Kitesurf- und Windsurfspots Europas. An guten Tagen schweben hier Dutzende Kites über das Wasser.
Heute war der Wind allerdings etwas zu motiviert.
So stark, dass meine ursprünglich geplante Fähre nach Marokko kurzfristig abgesagt wurde.
Also hiess es warten.
Mit jedem Blick aufs Meer hoffte ich, dass sich die Bedingungen etwas beruhigen würden und die nächste Fähre doch noch ablegen könnte.
Reisen bedeutet manchmal eben nicht, möglichst schnell von A nach B zu kommen.
Sondern geduldig zuzusehen, wie der Wind den Tagesplan übernimmt.
Tarifa auf einen Blick
Land: Spanien
Region: Andalusien, Provinz Cádiz
Besonderheit: Südlichster Punkt des europäischen Festlands
Bekannt für: Kitesurfen, Windsurfen und starke Winde
Meere: Hier treffen Atlantik und Mittelmeer aufeinander
Entfernung zu Afrika: An der schmalsten Stelle der Meerenge rund 14 Kilometer
Fährverbindung: Tarifa–Tanger in Marokko
Fahrzeit: Je nach Verbindung ungefähr eine Stunde
Wichtig: Bei starkem Wind und hohem Wellengang können Fähren kurzfristig verspätet sein oder ausfallen
Beste Aussicht: Isla de las Palomas und die Küste rund um Tarifa
Typische Winde: Levante aus Osten und Poniente aus Westen
Unser Eindruck: Ein entspannter Küstenort – solange der Wind nicht gerade den Reiseplan übernimmt.
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Steckbrief
- Bereist
- April 2023
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