Vatikan – viel Gold, viel Gott und sehr viele Leute
Der Papst hatte offenbar keine Zeit für mich.

Der Papst hatte offenbar keine Zeit für mich. Selber schuld. Dann mache ich mich halt alleine auf den Weg.
Klein und trotzdem sehr präsent liegt der Vatikan mitten in Rom. Irgendwie surreal, dass das tatsächlich ein eigenes Land sein soll. Noch surrealer ist fast, wie gross dieser kleine Staat auftritt. Bescheidenheit wurde hier jedenfalls nicht gerade erfunden.
Spannend ist es schon zu sehen, was die Kirche über die Jahrhunderte so zusammengetragen hat. Sinnvoll wäre vielleicht anders. Dekadent ist hier nur der Vorname. Alles ist ein bisschen zu viel: zu viel Gold, zu viel Marmor, zu viel Gott und definitiv zu viele Leute. Man läuft durch diese riesigen Hallen und weiss irgendwann gar nicht mehr, ob man staunen, den Kopf schütteln oder einfach nur den Ausgang suchen soll.
Aufstieg und Aussicht
Die Aussicht vom Petersdom ist nach über 500 Treppen dann aber tatsächlich ziemlich eindrücklich. Rom von oben, die Kuppel unter einem, der Petersplatz vorne dran – das kann schon etwas. Auch wenn man sich beim Hochsteigen kurz fragt, ob die Kirche eigentlich alte Leute mag. Viele Kirchen sind entweder nur über endlose Treppen erreichbar oder so auf einen Hügel gestellt, dass man schon vor dem Eingang Busse tun könnte.
Ich werde mit diesem Verein definitiv nicht warm. Beeindruckend? Ja. Mächtig? Ohne Frage. Sympathisch? Eher schwierig. Für mich gilt auch hier: einmal gesehen und gut ist.







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Steckbrief
- Ort
- Vatican City, Vatikanstadt
- Bereist
- März 2023
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