Adelaide war unser Zwischenstopp zwischen Wein, Wüste und Wellen
Adelaide ist entspannt, charmant und perfekt zum Durchatmen – keine Hektik, dafür gute Cafés, Märkte und ein Mix aus Alt und Neu.

Die Stadt ist gross genug, um Abwechslung zu bieten, und klein genug, dass man sie zu Fuss oder mit dem Bus locker erkunden kann.
Das Autofahren war nach Wochen auf leeren Strassen allerdings gewöhnungsbedürftig – plötzlich wieder Ampeln, Kreisverkehre, Parkverbote und Leute, die wirklich bremsen, wenn sie’s sollen.
Wir haben uns durch die Innenstadt treiben lassen, ein paar Pubs getestet und festgestellt, dass Adelaide im Vergleich zu Sydney oder Perth erstaunlich entspannt ist. Keine Hektik, kein Stress – nur Leute, die einfach leben, als wüssten sie, dass sie in einer der angenehmsten Städte des Landes wohnen.
Besonders gut gefallen hat uns die Architektur – alte, charmante Gebäude treffen hier auf moderne Bauten, die sich überraschend harmonisch einfügen. Ein Mix, der dem Stadtbild richtig Charakter verleiht.
Und ganz nebenbei: Die Stadt hat unglaublich viele Cafés, Restaurants, Bars und kleine Lokale – an jeder Ecke findet man etwas Gemütliches. Das gibt natürlich ordentlich Sympathiepunkte.
Ein Besuch auf dem Central Market lohnt sich – Käse, Brot, Obst, alles, was man nach Wochen mit Camp-Küche plötzlich sehr zu schätzen weiss. Ausserdem den Botanischen Garten besucht – ruhig, grün, mit grossen Schattenplätzen, perfekt fürs Abschalten.
Am Abend dann ein Bier im Pub, gute Stimmung – so stellt man sich Stadtleben nach langer Zeit auf der Strasse vor.
Adelaide ist kein Ort der grossen Höhepunkte, aber genau das ist ihr Charme.
Eine Stadt zum Durchatmen, Zwischenlanden und einfach mal wieder ein bisschen Alltag geniessen – bevor’s weitergeht.
Steckbrief
- Ort
- Adelaide, Australien
- Erlebnis
- Entspannte Grossstadt mit Charakter, ohne Hektik
- Kontrast
- Nach Wochen auf leeren Strassen wieder Ampeln, Kreisverkehre und Stadtverkehr
- Tipp
- Central Market für frische Lebensmittel und der Botanische Garten zum Abschalten
- Was bleibt
- Eine Stadt, die man nicht unterschätzen sollte – sympathisch, zugänglich und überraschend angenehm
- Bereist
- Oktober 2025