Freycinet – Regen, Pause und eine Bucht wie aus Fluch der Karibik
Freycinet empfing uns mit Dauerregen statt Wanderung – dann offenbarte die Wineglass Bay ihre perfekte Schönheit.

Im Freycinet Nationalpark war eigentlich alles geplant: Aussicht, Strand, Sonne.
Bekommen haben wir – Regen. Und zwar richtig.
Es goss die ganze Nacht durch, so viel wie auf der ganzen Reise noch nie.
Statt Wanderung hiess es also: im Dachzelt bleiben, dem Prasseln zuhören und den Tag zum Filme schauen nutzen. Trim McMudflap stand tapfer im Regen, während draussen alles in kleine Seen zerfiel.
Am nächsten Tag klarte es auf.
Wir fuhren zum Aussichtspunkt und sahen endlich, wofür man hierherkommt: die Wineglass Bay, perfekt geschwungen, fast zu ordentlich, um echt zu sein.
Nach all dem Regen fühlte sich der Blick doppelt verdient an – und ein bisschen so, als hätte sich Freycinet extra Zeit gelassen, um sich von seiner besten Seite zu zeigen.
Steckbrief
- Ort
- Coles Bay, Australien
- Erlebnis
- Einen Tag Dauerregen im Dachzelt ausharren, dann die Wineglass Bay in voller Pracht sehen
- Kontrast
- Vom nassesten Tag der Reise zur perfekt geschwungenen Postkartenbucht
- Tipp
- Auch bei schlechtem Wetter bleiben – der Park zeigt sich danach von seiner besten Seite
- Was bleibt
- Die Wineglass Bay wirkt nach dem Regen noch verdienter
- Bereist
- November 2025