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Fazit Westaustralien – Weite, Wellen und Werkstätten

West­australien ist gross.

Von Marcel & Tanja Veröffentlicht am 15. Oktober 2025 Aktualisiert am 28. Juli 2026 3 Min. Lesezeit

Australien | Purnululu – Waben aus Stein und ein Outback-Labyrinth | 11
Reiseziel Australien
Vor Ort Besucht im Oktober 2025

West­australien ist gross. So richtig gross.
Man fährt Stunden, manchmal Tage, und hat das Gefühl, sich auf der Karte kaum zu bewegen. Dafür bekommt man alles: rote Erde, türkisblaues Meer, weisse Strände, Wälder, Wein – und dazwischen genug Nichts, um seine Gedanken neu zu sortieren.

Der Norden war wild und beeindruckend. Purnululu Nationalpark mit seinen Bungle Bungles sah aus wie aus einer anderen Welt, die Gibb River Road wie aus einem Offroad-Traum.
Dazu Manning, Bell und Emma Gorge, Windjana mit Krokodilen oder der Wolfe-Creek-Meteoritkrater – jeder Stopp anders, aber alle spektakulär.

Broome brachte Sand, Meer und die berühmten Sonnenuntergänge am Cable Beach – und den Moment, in dem man merkt, dass selbst Kamele hier den besseren Meerblick haben.
Danach: die Dampier Peninsula – abgelegen, ruhig, rote Erde, blaues Meer. Ein Campspot mit Meersicht, das Wasser klar und warm genug zum Baden. Einfach, still, perfekt.

Karijini Nationalpark war dann fast schon Luxus – gepflegte Wege, Schluchten zum Staunen und Wasserlöcher, die nach Abenteuer und Klarheit rochen.
Danach wurde’s entspannter: Burger bei Bullara Station, Schnorcheln im Cape Range Nationalpark, Schildkröten, Korallen – und am Abend Wale in der Ferne.
In Coral Bay schwammen wir mit Walhaien – ein stilles, riesiges, unglaubliches Erlebnis.

Ein weiteres Highlight: der Francois-Peron-Nationalpark. Rote Erde, türkisblaues Wasser, endlose Buchten – und das Gefühl, in einer riesigen Farbpalette zu stehen. Einer dieser Orte, die man kaum beschreiben kann, ohne kitschig zu klingen.

Weiter südlich dann das Meer mit Charakter: Seehunde in Jurien Bay, verspielt und neugierig, nur leider von ein paar zu vielen Menschen umringt.

Perth war dann fast Zivilisation – Rugby, Bier, Menschen, die eilig wirken. Nach all der Weite fast zu viel Stadt, aber genau richtig, um den Staub abzuklopfen.

Rottnest Island –
Man fährt hin wegen der Quokkas – und liebt es, weil sie ehrlicher lächeln als alle Touristen zusammen.
Wir haben die Insel mit dem Velo umrundet, Quokkas gesehen, gelacht, geschwitzt und irgendwann aufgehört, mitzuzählen, wie viele Leute gleichzeitig ihr bestes Selfie-Gesicht üben.
Trotzdem: Rottnest ist ein Traum. Nur einer, den man sich mit ein paar hundert anderen teilt.

Der Süden wurde ruhiger, grüner –, Margaret River, Wave Rock, Gnomesville – von Wein bis Zwergen alles dabei.
Dazu Wale bei Point Ann, Kängurus an der Lucky Bay (weniger spektakulär als erhofft) und Küsten, die so schön sind, dass man sie lieber anschaut, als weiterzufahren.

Zum Abschluss: die Nullarbor. 1200 Kilometer flaches, trockenes, fast meditatives Nichts. Und genau darin liegt ihr Reiz.

Somit nun unser Fazit zum

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Oktober 2025
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