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Nach einem relativ ruhigen Tag geht’s ab nach Point Noire.

Die Luft ist so dicht und feucht wie eine tropische Umarmung und sorgt dafür, dass man sich sofort in das Herz Afrikas versetzt fühlt.

Von Marcel & Tanja Veröffentlicht am 9. August 2023 Aktualisiert am 27. Juli 2026 3 Min. Lesezeit

Republik Kongo | Nach einem relativ ruhigen Tag geht’s ab nach Point Noire. | Beitragsbild
Reiseziel Republik Kongo
Vor Ort Besucht im August 2023
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Die Luft ist so dicht und feucht wie eine tropische Umarmung und sorgt dafür, dass man sich sofort in das Herz Afrikas versetzt fühlt. Im allgemeinen ist es aber im Kongo angenehmer als noch im westen Afrikas.

Pointe-Noire, das temperamentvolle Küstenjuwel der Republik Kongo. Eingebettet in das stürmische blaue Wasser des Atlantischen Ozeans strahlt diese charmante Stadt eine geheimnisvolle Anziehungskraft aus, die es mit jedem ihrer bekannteren afrikanischen Gegenstücke aufnehmen kann.

Märkte, Handel und Feilschen

Diese geschäftigen Zentren frenetischer Aktivität, wo sich Schmuck und Schätze an jedem klapprigen Stand drängeln. Hier finden Sich eine Fülle bunter Stoffe, allen erdenklichen Plastik Schrott, Telefonbuden, Schuhhändler, komplizierter Kunstwerke und exotischer Gewürze, die selbst den erfahrensten Globetrotter schwach werden lassen. Man findet auf afrikanischen Strassen alles, wirklich alles. Denkt aber daran, zu feilschen, denn das ist eine Kunstform für sich – ein delikater Tanz, bei dem sich beide Parteien auf ein vergnügliches Tauziehen um den wahren Wert eines Artikels einlassen. Als weisser wirst du aber wohl immer zuviel bezahlen.

Wenn dann die Sonne untergeht und die Stadt in ein warmes Licht taucht, ist es an der Zeit, sich den kulinarischen Genüssen von Pointe-Noire hinzugeben. Oh, was für Geschmäcker erwarten einen! Von üppigen gegrillten Meeresfrüchten, die frisch aus den azurblauen Tiefen gefangen werden, bis hin zu herzhaften Eintöpfen, die Seelen erwärmen, ist die lokale Küche eine verlockende Melodie aus afrikanischen und französischen Einflüssen.

Hier können Sie die Sorgen der Welt vergessen, während Sie sich in der warmen Umarmung der kongolesischen Sonne sonnen.

Aber vielleicht sind es vor allem die Menschen in Pointe-Noire, wie überall im Kongo, die sich unauslöschlich in dein Herz einprägen. Mit ihrem ansteckenden Lächeln und ihrer herzlichen Gastfreundschaft empfangen sie einen mit offenen Armen in ihrer lebendigen Gemeinschaft. Sie zeigen, dass Pointe-Noire zwar eine relativ kleine Stadt auf dem afrikanischen Kontinent ist, aber einen Geist und Charakter besitzt, dem nur wenige widerstehen können.

Kehrseite und Probleme

So bezaubernd Pointe-Noire auch sein mag, darf man es nicht bedingungslos lobpreisen. Lasst mich ebenfalls versuchen, die Kehrseite dieses Küstenschmuckstücks zu erkunden, denn selbst die idyllischsten Reiseziele haben ihre Dornen

Und wie so oft sind da noch die Strassen, ein chaotisches Labyrinth voller geschäftigem Treiben. Löcher so gross wie Kühlschränke Pflastern die Strassen. Das Manövrieren durch die pulsierenden Adern von Pointe-Noire kann dadurch eine Herausforderung sein. Der Verkehr fliesst mit einer disharmonischen Rhythmik, scheinbar ohne Ordnung oder Vernunft, sodass Fussgänger oder ich als Scooter Fahrer gefährlich nahe Begegnungen mit den 100 von Taxis oder Motorrädern und schwankenden Strassenhändler überstehen müssen.

Diese Stadt ist nichts für Zartbesaitete, sondern ein Ort, an dem sich der Charakter eines jeden auf die Probe gestellt sieht, wo Negatives mit Positivem verflochten ist und letztendlich ein Erlebnis formt, das so komplex und faszinierend ist wie die Menschen und Kultur, die es umarmt.

So nehmen wir Abschied von Pointe-Noire und lassen es wissen, dass es trotz seiner anziehenden Fassade auch seine eigenen Herausforderungen mit sich bringt.

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August 2023
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